Südsteiermark

Die Südsteiermark zählt wegen ihrer landschaftlichen Schönheit sicher zu meinen Lieblingszielen.

Diese Reise haben wir mit insgesamt 18 Personen im Oktober 2011 gemacht und waren mit 2 Neunsitzer-Bussen unterwegs. Unterwegs waren wir von Freitag am frühen Nachmittag bis Sonntag abends.

Geplant war die Anfahrt über Eisenerz, jedoch kam ein Wintereinbruch dazwischen und so mussten wir mit der Autobahn vorlieb nehmen. Also durch den Bosruck-, den Gleinalm und den Plabutsch-Tunnel bis nach Voggau-Straß. In Straß quartierten wir uns im Gasthof Sauer*** ein. Dem Haus fehlte die Gemütlichkeit, aber wir waren eh nur zum Schlafen dort.

Gleich nach der Ankunft marschierten wir knapp zwei Kilometer zur urgigen Buschenschank Schoberhof, wo der Chef zu unseren Liedern mitschunkelte und seinen Gemischten Satz ausschenkte.

Am Samstagmorgen ging's dann richtig los. Durch den Weinort Gamlitz fuhren wir zur Kreuzbergwarte, von deren Aussichtplattform wir uns einen Überblick über das Weinland machten. Herrliches Wetter und super Sicht ließen uns staunen. Von dort fuhren wir weiter über Großklein nach Mantrach, wo wir die Ölmühle Kremsner besuchten und uns Gerhard Kremsner fachkundig durch den Betrieb und das Museum führte - Einkaufsmöglichkeit inklusive.

Von dort machten wir einen Abstecher in die Schilcher-Weinstraße nach Rassach und kehrten beim Rassacher ein (gibt es in der Form nicht mehr). Nach dem Mittagessen besuchten wir gleich nebenan die liebenswürdige Erna Sutter und kauften Schilcher ein. Einen Spaziergang durch den Ort mit zahlreichen weiteren Direktvermarktern und Kreativshops nutzen wir zum bummeln.

Am Nachmittag erreichten wir schließlich St. Andrä-Höch und den Demmerkogel. Dort befindet sich der weltgrößte Klappotetz. Von dort machten wir auf einem steilen Anstieg einen Spaziergang zur Aussichtswarte am Demmerkogel mit herrlichem Blick auf den höchtsgelegen Weinort Österreichs - Kitzeck.

In der Ortschaft Einöd in Kitzeck besuchten wir den Buschenschank Lorenz (Familie Pronegg) und genossen die steirischen Spezialitäten.

Die nächtliche Rückfahrt führte über Leibnitz zurück zum Hotel in Straß.

 

Der Sonntag stand ganz im Zeichen der südsteirischen Panoramastraße. Beginnend in Ehrenhausen schlängelten wir uns hinauf in die Weinberge immer entlang der slowenisch-österreichischen Grenze. In Glanz an der Weinstraße beim Gasthof Mahorko (für Individualisten sehr empfehlenswert!!!) machten wir einen Fotostopp bei herrlichem Sonnenschein, aber frostigen Temperaturen. Die grandiose Sicht erwärmte uns.

Weiter über Langegg ging es dann nach Großwalz, wo wir die Fahrzeuge parkten und dann zu Fuß eine knappe Stunde am Grenzlandpanoramaweg nach Sveti Duh na Ostrem (Heiligengeistkirche am Osterberg) in Slowenien wanderten. Von der exponiert liegenden Heiligengeistkirche hatten wir tolle Ausblicke auf die Koralm und auf die Pack und auch auf die Berg- und Hügelwelt Sloweniens.

Unterhalb kehrten wir bei der Buschenschank Valiser ein. Dort gab's unter anderem hervorragende Cevapcici.

Auf gleichem Weg kehrten wir wieder nach Österreich zu unseren Autos zurück. Nur 200 Meter weiter erwartete uns dann der krönende Abschluss unserer Reise - das Weingut Moser. Der Chef des Hause, Hugo Kapun, erwartete uns schon mit Sturm und Maroni. Im Bauernladen (ich hab noch keinen schöneren gesehen) verkosteten wir dann zehn Spitzenweine vom höchtsgelegenen Weingut (700 m) Österreichs. Auch Grappa und der "Wilde Hund" wurden verkostet. Wie erwartet erreichte die Stimmung der Reiseteilnehmer hier ihren Höhepunkt. Mit zahlreichen Weinkartons im Gepäck machten wir uns schließlich auf die Heimreise. Aufgrund einer veranstaltungsbedingten Straßensperre fuhren wir auf der Südsteirischen Weinstraße bis Spielfeld, ehe wir die Autobahn wieder Richtung Oberösterreich nahmen

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