Südböhmen: Krumau - Tabor - Orlik - Chynov - Jindrichuv Hradec

Südböhmen hat immer einen besonderen Reiz. Die Landschaft, geprägt durch Böhmerwald und Moldau, die unzähligen Schlösser und das Flair der alten Städte laden zum Verweilen ein.

 

Diese Reise unternahm ich mit 22 Freunden und wir starteten in Baumgartenberg an einem Freitag um 14 Uhr mit einer 29er-Bus der Fa. Naderer.

Über Weigetschlag und Yyssi Brod (Hohenfurth) erreichten wir um 16:30 Uhr Cesky Krumlov (Krumau) und wurden von der bezaubernden Stadtführerin Dana Soberova (eine besondere Empfehlung!) empfangen und humorvoll und informativ durch die Stadt begleitet. Es war ein wunderschöner Herbsttag und so zeigte sich Krumau von der schönsten Seite.

 

Um 18:30 Uhr brachen wir wieder auf, sodass wir pünktlich um 20 Uhr im Best Western Hotel*** mit Zentrum von Tabor eintrafen. Der CheckIn war top vorbereitet, sodass wir rasch unser Gepäck in den Zimmern verstaut hatten und uns im Restaurant des Hotel (italienische Küche) zum Abendessen trafen, in dem für uns schon eine große Tafel vorbereitet war.

 

Am Samstag starteten wir um 9 Uhr und fuhren in westliche Richtung, vorbei bei Milevsko, nach Orlik zum gleichnamigen Schloss und Stausee. Der Orlik-Stausee ist der größte Moldau-Stausee mit einer Ausdehnung von 68 Kilometern. Vom Busparkplatz marschierten wir einige Minuten zum Schloss bzw. zur Schiffsanlegestelle und bestiegen das Motorschiff "Orava". Bei herrlichem Wetter und bester Sicht machten wir eine 45-minütige Rundfahrt. Das Schiff "gehörte" uns ganz allein und so machten wir uns mit Gambrinius-Bier einen tollen Frühschoppen an Bord.

Um 12 Uhr startete dann die reservierte Führung durch das Schloss, bei der wir die Prunkräume besichtigten und allerlei von den böhmischen Adelsgeschlechtern erfuhren.

 

Anschließend fuhren wir etwa 15 Kilometer nach Zvikov ins gleichnamige Hotel, wo wir zum Mittagessen erwartet wurden. Von dort aus machten wir eine gut einstündige Wanderung entlang der Westseite des Orlik-Stausees mit Ausblicken auf die Burg Zvikov. In einem winzigen Bauerndorf trafen wir wieder auf unseren Autobus und fuhren wieder zurück nach Tabor.

In einem rustikalen Kellerlokal in der Altstadt von Tabor namens Dvou Kocek (zu den zwei Katzen) genossen wir böhmische Küche vom Feinsten.

 

Der Sonntag begann mit der kurzen Fahrt zur Höhle von Chynov (Karsthöhle), die wir in einer einstündigen Führung erkundeten. Der starke Regen an diesem Vormittag konnte uns in der Höhle nichts anhaben.

Zum Mittagessen wurden wir im Hotel Bila  Pani im Zentrum von Jindrichuv Hradec (Neuhaus) erwartet. Als wir anschließend wieder ins Freie traten, hat auch der Regen aufgehört und so gingen wir in den dritten Burghof des Schlosses von Jindrichuv Hradec, wo bereits ein Guide auf uns wartete. Den Abschluss der Führung bildete der Besuch des wundervollen Pavillons (leider war er gerade außen eingerüstet).

 

Die Heimreise führte uns über Nove Bystrica nach Heidenreichstein, weiter über Gmünd, Arbesbach in die Nähe von Mönchsdorf zum Mostheurigen Linhardsberger, wo wir die Reise gemütlich ausklingen ließen.

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