In der Karwoche starten wir am Montag zu viert um 6:45 Uhr von Linz aus mit dem ÖBB-RJX 368 nach Zürich und weiter mit dem TGV Lyra nach Paris (Gare de Lyon - Ankunft 19:38 Uhr). In Zürich planen wir sicherheitshalber einen 2-stündigen Zwischenstopp ein. Wir erreichen alle Halte pünktlich. So kommen wir entspannt in Paris an.
Bilder vom Aufenthalt in Zürich
Ankunft in Paris um 19:38 Uhr. Mit der Metro (Linie 1 - Umstieg bei Concorde auf Linie 12 bis Lamarck Colaincort) gelangen wir sehr einfach in den Stadteil Montmartre. Von der Metro sind es gut 5 Minuten zu Fuß zum Hotel. Wir erreichen unser Hotel Le Flore de Montmartre ca. 1 Stunde nach unserer Ankunft in Paris.
Nach einem kurzen Check-In gehen wir in das 10 Minuten entfernte Bistro L'Olivier - ein absoluter Tipp!
Bei der Metro-Station Madeleine treffen wir unsere Stadtführerin, die wir über GetYourGuide gebucht haben (2 Stunden für 220 €/Gruppe). Sie erzählt von der Geschichte und das Leben in Paris. Wir erfahren von den Architekten der Stadt und den aktuellen Verhältnissen.
Sie führt uns durch die historische Stadt und so können wir uns schon sehr gut orientieren. Das ist für die kommenden Tage sehr hilfreich.
Nach der Führung und nach einer Stärkung begeben wir uns zur Kirche Notre-Dame, die wir nach kurzem Anstellen betreten und bestaunen.
Unweit von Notre-Dame steigen wir in den Hop-On-Hop-Off-Bus des Anbieters "BigBus-Paris" um 49 € pro Person für 24 Stunden. So kommen wir u.a. beim Arc de Triomphe de l’Étoile vorbei und steigen bei der Haltestelle Trocadero aus. Von dort gibt es einen imposanten Blick auf den Eiffelturm, zu dem wir die wenigen hundert Meter zu Fuß gehen, um diesen von unten zu bestaunen.
Nach einem kurzen Abstecher in die Rue Universitet (toller Blick auf den Eiffelturm) gelangen wir zum Hotel des Invalides, wo sich u.a. das Grabmal von Kaiser Napoleon I. befindet.
Unser Abendessen genießen wir im "99cafe-paris" unweit des Einkaufzentrum Passage du Havre.
Wir steigen von der Metro bei der Haltestelle Charles de Gaulle-Etoile aus und stehen unmittelbar vor dem imposanten Arc de Triomphe. Dichter Verkehr und Lärm prägen den Eindruck und wir blicken die Champs-Elysees entlang.
Dann steht das weltberühmte Museum Louvre am Programm. Wir haben bereits im Vorfeld einen Time-Slot für den Einlass gebucht. (Buchungslink) Nach ca. 20 Minuten in der Warteschlange schafften wir es in diese monumentale Museum, dass vor allem in den unteren Geschoßen sehr stark frequentiert ist. Vor allem vor dem Gemälde "Mona Lisa" gibt es dichtes Gedränge.
Wir verbringen knapp vier Stunden im Museum.
Wir gehen ein kleines Stück und überqueren die Seine und besuchen das Einkaufszentrum La Samaritaine, das mit besonderer Architektur besticht (in Anlehnung an die Metallkonstruktion des Eiffelturms).
Unweit davon befindet sich der Strawinski-Brunnen nebst dem leider geschlossenen Musée National d'Art Moderne im Centre Georges Pompidou.
Daneben befindet sich die gotische Kirche Eglise Saint-Merry.
Als nächstes besuchen wir eines der berühmtesten Einkaufszentren Paris - Galeries Lafayette Haussmann. Von der frei zugängliche Aussichtsplattform hat man - bei gutem Wetter - einen guten Überblick über die Stadt.
Nördlich des Einkaufzentrums befindet sich die Eglise de la Sainte Trinite.
Nach einer Stärkung in einem guten asiatischen Lokal unternehmen wir noch eine abendliche Schifffahrt auf der Seine, die ihren Start- und Endpunkt beim Eiffelturm hat. Die Tickets werden vor Ort angeboten bzw. im Vorverkauf auch bei den Sightseeing-Bussen. Vom Fluß aus ist vor allem die Ansicht des beleuchteten Eiffelturms beeindruckend.
An diesem Tag widmen wir uns ganz dem Stadtteil Montmatre - im Norden der Stadt. Wir starten vom Hotel aus zu Fuß einen ausgiebigen Rundgang und beginnen am historischen Friedhof (Tipp!).
Wir wandeln auf den Spuren zahlreicher Künstler, Maler, Dichter, Bildhauer usw. und genießen am Vormittag die noch relativ ruhige Stimmung im Viertel (je später, umso mehr große Gruppen tummeln sich!). Eine Hilfestellung könnte sein - siehe Link!
Am Place du Tertre treffen sich die Künstler, denen man über die Schultern schauen und dabei einen Kaffee oder Wein genießen kann. Gemütlichkeit pur!
Ein Highlight ist die Basilique du Sacré-Cœur de Montmartre.
Nach einer kulinarischen Stärkung gehen wir ca. 30 Minuten zur berühmten Straße Pigalle und zum Moulin Rouge.
Wir gelangen in weiterer Folge zur Paroisse de la Madeleine mit ihrer imposanten Ausstattung.
Im Jardin des Tuileris (Park) und beim Place de la Concorde lassen wir noch etwas sie Seele baumeln.
Das Abendessen nehmen wir im Le P'tit Piano ein (Tipp!).
Es heißt Abschied nehmen von Paris. Nach dem Frühstück fahren wir mit der Metro wieder zum Bahnhof Gare de Lyon. Der TGV-Lyra verlässt pünktlich Paris und wir steigen mit einem Aufenthalt von ca. zwei Stunden in Zürich in den ÖBB-RJX Richtung Wien um. Gegen Mitternacht erreichen wir planmäßig ganz entspannt Linz.
Wenn man sich gut vorbereitet, kann man in drei Tagen in Paris viel erleben, ohne dass es stressig ist. Die Menschen sind meist sehr freundlich und zuvorkommend. Das U-Bahn-System ist einfach mit Mehrfahrtentickets. Meist finden sich bei den Metro-Zugängen auch besetzte Schalter, an denen auch englisch gesprochen wird. Das Preis-Niveau ist in etwa mit unserem vergleichbar. An manchen Orten könnte es sauberer sein, ein Problem ist Hundekot und Zigarettenstümmel und an manchen Straßen auch Plastikmüll.
Den gemütlichsten und saubersten Eindruck machte der Stadtteil Montmatre, wo wir auch unser kleines Hotel hatten. Dort war es auch nachts sehr ruhig und wir fühlten und auch sehr
sicher.
In Summe sind wir in den drei Tagen in etwa 50 Kilometer zu Fuß unterwegs gewesen, dadurch konnten wir viel mehr Eindrücke mitnehmen.